: Grundbegriffe zum Thema Dienstvereinbarungen

Rechtliche Grundbegriffe rund um Dienstvereinbarungen: Befristung, Nachwirkung, Salvatorische Klausel...

: Strategische Personalplanung

Die Digitalisierung hat enormen Einfluss auf sich verändernde Personal- und Kompetenzbedarfe. Zudem führt die demografische Entwicklung zu teils erheblichen Fachkräfteengpässen. Eine strategische Personalplanung sollte daher eine zentrale Aufgabe in Unternehmen sein. Wie gehen Personalmanagement und Mitbestimmungsakteure strategische Personalplanung an? Es zeigt sich: Das Thema ist in Bewegung. Vor allem neuere Vereinbarungen machen deutlich, dass sich betriebliche Sozialpartner immer stärker der zunehmenden Bedeutung strategischer Personalplanung bewusst werden. Um am Arbeitsplatz motiviert und zufrieden arbeiten zu können, ist zudem ein tolerantes, respektvolles und kollegiales Umfeld wichtig. Unsere Auswertungen zeigen, wie Mitbestimmungsakteure und Arbeitgeber einen toleranten und respektvollen Umgang fördern. Zudem wie Betriebs- und Personalräte Managing Diversity unterstützen können. Für die Datenbank (Textauszüge), die unten auf der Seite zu finden ist, wurden Vereinbarungen der Jahre 1999 bis 2019 ausgewertet. Diese ist der Study "Strategische Personalplanung" zugehörig.

: Urlaubsplanung

Betriebs- und Personalräte bestimmen mit, wenn es um Urlaubsgrundsätze und Urlaubsplanung geht. Worauf es zu achten gilt, damit die Urlaubsplanung reibungslos verläuft, verdeutlicht unsere Auswertung. Analysiert wurden Vereinbarungen der Jahre 1968 bis 2014.

: Datenschutz

Wie können bestehende Betriebs- und Dienstvereinbarungen an die neuen Datenschutzvorschriften angepasst werden? Auf dieser Seite ist u. a. ein Katalog mit Hinweisen und Vorschlägen zu finden. Auf dieser Basis können weiterführende Überlegungen und individuelle betriebliche Belange berücksichtigt werden. Zutrittskontrollen, der Einsatz von Videoüberwachung und Zeiterfassungssystemen gehören zu den „Datenschutz-Klassikern“. Unsere Auswertung skizziert wesentliche Regelungsgegenstände.

: Betriebliches Gesundheitsmanagement

Zahlreiche Studien zeigen, dass es sich auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht lohnt, in ein umfassendes BGM zu investieren. Die verschiedenen Möglichkeiten, den Erfolg zu messen, werden in der betrieblichen Praxis allerdings noch nicht hinreichend genutzt. Unsere Auswertung schlägt ein Indikatoren-Modell vor, welches auf Kennziffern basiert, die bislang in nur wenigen analysierten Vereinbarungen herangezogen wurden. Für die Analyse wurden Vereinbarungen der Jahre 2011 bis 2014 ausgewertet.

: Überlast anzeigen

Angesichts der zunehmenden Arbeitsverdichtung und -beschleunigung steht das Thema "gesunde Arbeit" vor neuen Herausforderungen. Wie dem begegnet werden kann, beleuchten einzelne Beispiele und Analysen.

: Sucht und Suchtmittelmissbrauch

Beim Thema Sucht und Suchtmittelgebrauch im Betrieb denkt man nicht mehr in erster Linie an Alkoholkonsum. In einer wachsenden Zahl werden in Betriebsvereinbarungen auch andere, stoffungebundene Suchtformen behandelt. Die Prävention rückt stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit; Verhaltenssüchte werden vielfach beachtet. Die Benennung von betrieblichen Ansprechpersonen für Suchtfragen ist eine beliebte Methode, die Suchtarbeit im Unternehmen zu verstetigen. Viele Vereinbarungen formulieren ein Suchtmittelverbot und Stufenpläne, die mit einem Fürsorgegespräch angekündigt werden. Vielfach wird auch die Information und Schulung der betreffenden Akteure in den Vereinbarungen geregelt. Für die Datenbank (Textauszüge), die unten auf der Seite zu finden ist, wurden Vereinbarungen der Jahre 2004 bis 2014 ausgewertet.

: Internes Crowdsourcing

Durch Crowdsourcing können auf einer Plattform interaktiv und digital Ideen entwickelt und ausgetauscht werden. Hierdurch ergeben sich für die Beschäftigten und ihre betriebliche Interessenvertretung Chancen aber auch Herausforderungen. Auf dieser Seite sind Hintergrundinformationen zur Umsetzungspraxis gegeben.

: Soziale Leistung

Freiwillige betriebliche Sozialleistungen werden von Unternehmen in unterschiedlichen Formen angeboten und basieren häufig auf Tarifverträgen und ergänzenden Vereinbarungen, die zwischen Unternehmensleitung und betrieblicher Interessenvertretung getroffen werden. Die hier aufgeführte Auswertung gibt Anregungen für die Gestaltung eigener Vereinbarungen.

: Umgang mit Pandemien

Pandemien stellen Unternehmen und ihre Beschäftigten vor große Herausforderungen. Sicherheitsmaßnahmen machen den gewohnten Arbeitsalltag unmöglich. Dabei ist die große Herausforderung für Mitbestimmungsakteure, ein Fortlaufen der Produktion zu ermöglichen und gleichzeitig für Arbeits- und Gesundheitsschutz, sowie eine flexible Arbeitsgestaltung bei den Beschäftigten zu sorgen. Unser Beispiel aus der Praxis verdeutlicht, wie Mitbestimmungsakteure diese Problematik angegangen sind. Darüber hinaus dient unser Gestaltungsraster als Praxishilfe für die Ausgestaltung von Regelungen zum Umgang mit Pandemien. Für die Datenbank (Textauszüge), die unten auf der Seite zu finden ist, wurden Vereinbarungen des Jahres 2020 ausgewertet.

: Arbeit in selbstorganisierten Teams

Welche Chancen und Risiken ergeben sich mit der Einführung von neuen Formen der Zusammenarbeit für die Beschäftigten? Wie können Mitbestimmungsakteure die Arbeit in selbstorganisierten Teams mitgestalten? Unsere Materialien geben Anregungen. Für die Datenbank (Textauszüge), die unten auf der Seite zu finden ist, wurden Vereinbarungen der Jahre 1995 bis 2019 ausgewertet. Diese ist der Study "Selbstorganisierte Teamarbeit in Betriebs- und Dienstvereinbarungen" zugehörig.

: Agiles Arbeiten

Agiles Arbeiten hat sich zu einem wichtigen Thema für Mitbestimmungsakteure entwickelt. Diese müssen die Chancen und Risiken für die Beschäftigten gut einschätzen können, um so die weitrechenden Veränderungen in der Arbeitsorganisation erfolgreich ausgestalten zu können. Wie mit den verschiedenen Formen von agilem Arbeiten in der Praxis umgegangen wird, und welche Handlungsfelder für Betriebs- und Personalräte bestehen, erklärt unsere Mitbestimmungspraxis. Für die Datenbank (Textauszüge), die unten auf der Seite zu finden ist, wurden Vereinbarungen der Jahre 2012 bis 2019 ausgewertet.

: Werk- und Dienstverträge

Der Einsatz von Werk- und Dienstverträgen birgt verschiedene Herausforderungen für die Arbeitnehmerschaft und die Mitbestimmung. Betriebsvereinbarungen können dabei helfen, den Einsatz von Werk- und Dienstverträgen im Unternehmen zu steuern und zu regulieren, Beschäftigung auf Seiten des Einsatzunternehmens sowie in den Werk- und Dienstvertragsunternehmen abzusichern und Rechte des Betriebsrates zu konkretisieren. Für die Datenbank (Textauszüge), die unten auf der Seite zu finden ist, wurden Vereinbarungen der Jahre 1990 bis 2017 ausgewertet.

: Gefährdungsbeurteilungen

Durch eine Gefährdungsbeurteilung können mit der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit verbundene Unfall- und Gesundheitsrisiken systematisch erfasst und beurteilt werden. Auch psychische Belastungen müssen berücksichtigt werden. Betriebs- und Personalräte haben vielfältige Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte. Wie die betrieblichen Mitbestimmungsakteure das Thema „Gefährdungsbeurteilungen“ ausgestalten und versuchen, Gute Arbeit in Betrieben und Verwaltungen zu verankern, beschreiben unsere Analysen. Für die Auswertung wurden Vereinbarungen der Jahre 1996 bis 2012 ausgewertet.

: Betriebliches Eingliederungsmanagement

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement soll als präventive Maßnahme krankheitsbedingte Kündigungen vorbeugen und Fehlzeiten reduzieren. Dabei ist die Beteiligung der Beschäftigten freiwillig - ohne ihre Zustimmung gibt es kein BEM. Doch wie genau der Wiedereingliederungsprozess gestaltet werden soll, lässt der Gesetzgeber bewusst offen, um betriebsgerechte Lösungen zu ermöglichen. Unser Handlungsleifaden unterstützt Mitbestimmungsakteure bei dem Entwurf eigener, passgenauer Lösungen. Auszüge aus Vereinbarungen der Jahre 2012 bis 2017 gehen in den Leitfaden ein.  

: Digitalisierungsprozesse mitbestimmen

Wie können die Folgen technologischer Entwicklungen positiv im Sinne der Beschäftigten gestaltet werden? Wir stellen Beispiele vor, bei denen sich Mitbestimmungsakteure und Arbeitgeber auf Verfahrensweisen verständigt haben, die u. a. einen kontinuierlichen Mitbestimmungsprozess verankern; den digitalen und technologischen Wandel eines Unternehmens somit sozialpartnerschaftlich ausgestalten.