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2006: Ablauf, Ergebnisse und Positionen der Biedenkopfkommission

Die wissenschaftlichen Mitglieder der Biedenkopf-Kommission haben der Mitbestimmung in ihrem Abschlussbericht ein gutes Zeugnis ausgestellt: Das deutsche Modell der paritätischen Unternehmensmitbestimmung habe sich bewährt und bedarf auch in Zeiten der Globalisierung keiner grundlegenden Revision. Gewerkschaften und Arbeitgeber sind in der Kommision zu keiner gemeinsamen Position gekommen.

Ende 2006 scheiterte der Versuch, sich im Rahmen der so genannten Biedenkopf-Kommission auf gemeinsame Positionen zu einigen. Die noch von Bundeskanzler Gerhard Schröder eingesetzte und vom ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf geleitete Kommission mit Vertretern der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und Wissenschaftlern sollte Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Mitbestimmung geben. Nach dem Streit zwischen den Sozialpartnern enthielt der veröffentlichte Kommissionsbericht nur die Empfehlungen der Wissenschaftler. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass sich die Mitbestimmung in den großen Kapitalgesellschaften bewährt hat und sie auch angesichts der Globalisierung nicht grundlegend geändert werden muss.

Kommission zur Modernisierung der deutschen Unternehmensmitbestimmung:


Überblick über Ablauf, Ergebnisse und Positionen der Biedenkopfkommission
Eine kompakte und verständliche Zusammenfassung der Hans-Böckler-Stiftung als pdf-Download in vier Sprachen:

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