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2019: Amerikaner wünschen sich Mitsprache

Die US-Wirtschaftskultur und der Gedanke der Unternehmensmitbestimmung galten lange als unvereinbar. Doch der Wind hat sich gedreht.

Seit kurzem hat in den USA die Idee der „Workers on the Board“, also der Beteiligung der Arbeitnehmer an Unternehmensentscheidungen, an Aktualität gewonnen. Dem US-Senat wurden zwei Gesetzesinitiativen zur Unternehmensmitbestimmung unterbreitet. Eine davon, der von der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren vorgeschlagene Accountable Capitalism Act, würde der Belegschaft eines Großunternehmens das Recht einräumen, 40 Prozent der Mitglieder des Verwaltungsrates zu wählen. Relevant ist auch Bernie Sanders’ Workplace Democracy Plan, der die kollektive Vertretung der Belegschaft am Arbeitsplatz stärken würde und ein Hauptbestandteil seiner Präsidentschaftskandidatur ist.

Interview mit WZB-Wissenschaftler Sigurt Vitols im Böckler Impuls 14/2019

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