Porträt über den Digitalisierungstarifvertrag bei H&M: Geschäftsmodellpolitik und Arbeitspolitik in der Digitalisierung (2026)
Die Modehandelskette H&M steht seit den 2010er Jahren durch die Verbreitung des Online-Handels unter Druck. Die Beschäftigten sahen sich daher mit Filialschließungen und Stellenabbau konfrontiert. Der Gesamtbetriebsrat entwickelte daraufhin - unterstützt von ver.di - eigene Überlegungen zu digitalen Geschäfts- und Arbeitsmodellen für die Zukunft des Unternehmens. Dabei sollen digitale Technologien sowohl der Sicherung von Beschäftigung als auch der Aufwertung von Tätigkeiten dienen. Auf dieser Grundlage wurde mit dem Unternehmen ein Digitalisierungstarifvertrag ausgehandelt, der die Mitbestimmung der Beschäftigten über die Digitalisierung im Unternehmen umfassend ausweitet - von der Aushandlung neuer Geschäftsmodelle bis hin zur konkreten Gestaltung von Technologien für den Arbeitsalltag vor Ort.
Wir porträtieren, wie die tarifliche Vereinbarung umgesetzt wird, und fragen nach den Hintergründen ihres Entstehens. Hierzu kommt eine betriebliche Kollegin zu Wort, ebenso wie ihr Kollege aus der Gewerkschaft.
Quelle
Frey, Philipp; Gnisa, Felix (2026):
Geschäftsmodellpolitik und Arbeitspolitik in der Digitalisierung (2026) - Porträt über den Digitalisierungstarifvertrag bei H&M
Betriebs- und Dienstvereinbarungen Nr. 56, 13 Seiten